E15
Bridging Productivities

Eine produktive und integrative Stadt nutzt ihre gewachsene Vielfalt, um einen Nährboden für das zu schaffen, was noch kommen kann. Der Entwurf sucht nach den räumlichen Anforderungen für Interaktion und adäquaten Wandel und bildet ein Netzwerkkonzept zur Verbesserung der lokalen Identität. Wir reflektieren die Rolle des öffentlichen Raums und wollen dessen Potenzial in unserer gebauten Umwelt diskutieren. 

Der Vorschlag verbindet verschiedene Ebenen des Gebiets. Eine lokale Konstante ist die bestehende Autobahnbrücke als Bindeglied zwischen bestehender und neuer Identität. Die Brücke bietet öffentlichen Räumen verschiedene Qualitäten und das eingesparte Geld für Abbruchkosten wird direkt in lokale Potenziale reinvestiert. Ein Muster, das aus der bestehenden Struktur des Ortes extrahiert wurde, wird über den neuen Standort hinweg erweitert und entwickelt sich zu größeren gemischten Typologien, die an der neuen Straßenbahnlinie einen städtischen Auftakt für das Quartier bilden.

  

Beteiligte
Sascha Bauer, Jonas Mattes, Jannis Haueise, Ender Cicek
Platzierung
Special Mention
Zitat der Jury

„SC202 BRIDGING PRODUCTIVITIES présente l’intérêt de réinterroger le choix de démolir la bretelle, exprimant une tendance actuelle et légitime à réutiliser des infrastructures déclassées plutôt que les démolir. La question du maintien est aussi écologique. D’autre part, le parti du maintien des passerelles insiste sur les liaisons urbaines qu’elles pourraient induire vers les autres quartiers limitrophes.“

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